Vereinstreffen im Bundeswehrkrankenhaus am 07.09.2017

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer des Vereines,
gar zu einer nicht gewöhnlichen Tageszeit – 14 Uhr – lud unser Vorsitzender Michael Ley auf Einladung des Flottenarzt Dr. med.
Herbert Eichwald in den Neubau des Bundeswehrkrankenhauses ein. Schon beim Eintritt in das Krankenhaus, sprachen Achim Ens und mich zwei eindeutig zum Krankenhauspersonal gehörende, junge Frauen an, und beschrieben uns den zusätzlich mit Schildern ausgewiesenen Weg zum Tagungsort. Dort schnell und sicher angekommen war ich von den bereits um 13.30 Uhr vielen Anwesenden Personen — davon etliche in weisser Uniform – überrascht. Noch überraschter war ich über das üppige Angebot an belegten Brötchen, Kuchen, Kaffee usw. an das ich mich in dieser Vielfalt nicht woanders erinnern kann. Das Herz des Schatzmeister schlug dann auch gleich höher als ich vernahm, dass für die Kosten die Hilfsmittelfirmen Atos u. Fahl aufgekommen sind. Insoweit verstand ich auch die beiden Stände der Firmen Atos und Fahl mit ihren Produkten, Prospekten etc. Darüber hinaus anwesend war aber auch Frau Salzmann von der Hilfsmittelfirma Heimomed – jedoch ohne Stand. Ganze 10 Minuten nach 14 Uhr war es, als Flottenarzt Dr.med.Herbert Eichwald die Tür zum Tagungsort schloß, just in dem Moment, als die beiden am Eingang wartenden jungen Damen meldeten, keine weiteren Menschen mehr den Weg gewiesen zu haben. Herr Dr.Eichwald begrüßte alle Anwesenden auf das herzlichste, und bat um ein Begrüßungswort unseres Vorsitzenden Michael Ley. Er entschuldigte sich für das Fehlen einer Mikrofonanlage und gelobte Besserung, beim nächsten Treffen. Der Raum jedoch war akustisch so beschaffen, das auch ohne Mikrofon jeder im Raum gut zu hören war. Michael Ley bat dann bei seiner Grußrede um eine Schweigeminute für unser im Juli verstorbenes Mitglied Eduard Brauner – anschließend überreichte er Dr.Eichfeld eine durch ihn selber gefertigte Grafik als Gastgeschenk für das sich Dr.Eichfeld überrascht bedankte – im Anschluß daran übernahm er wieder das Kommando. Er hob die Arbeit unseres Vereins als Drittbest organisierte hervor. Die Zusammenarbeit sei ihm und sein Team sehr wichtig, genauso wie die hervorragende Zusammenarbeit mit den Hilfsmittelfirmen Atos und Fahl, deren anwesende Verteter er im Besonderen begrüßte, genauso wie Frau Salzmann von Heimomed. Zum Thema Stimmenrehabilitation nach Larnygtomie kündigte er seine Kollegin Oberfeldarzt Dr.Britt Nöding an. Für damit ggf. auftretende Komplikationen Oberfeldarzt Dr.Förster. Beide begannen dann auch zügig mit ihren PowerPoint unterstützten Vorträgen. Was hervorragend umgesetzt wurde war, dass auch Nichtmediziner – als auch das aus der Klinik gehörende, anwwesende Personal – alles verstehen konnte. Insbesondere uns, den Nichtmedizinern wurde es einfach gemacht, alles zu verstehen – nicht immer selbstverständlich. Gegen 15.30 Uhr war dann Dr. Förster mit seinem Beitrag am Ende. Beiden Referenten konnten schon während ihrer Vorträge, Fragen gestellt werden. Beeindruckend war, dass ein Dr.Billroth in Wien bereits 1856 so etwas wie einen Stimmersatz kontruierte – 1890 so dann eine Stimme über einen Kanülen Sprecheinsatz realisierte. Seither gab es immer weiter Erfolge, Verbesserungen – bis 1972 das erste Shuntventil die Bildung einer Ersatzstimme revlutionierte. Um ein solches implantieren zu können, muß ein Ringmuskel vorhanden sein, ansonsten geht es nur mit der elektronischen Stimme oder Ruckzuck-Sprache. Am Ende der Vorträge gegen 15.30 Uhr wurde noch einmal durch Dr.Eichfeld die Wichtigkeit solcher Veranstaltungen hervorgehoben. Er bedankte sich bei seiner Kollegin und Kollegen für die tollen Voträge, und lud ein, gemeinsam den gebotenen Imbiss zu genießen, und bei Brötchen, Kaffee und Kuchen und Bedarf, das eine oder andere Gespräch zu führen, Fragen zu stellen. Michael Ley bedankte sich anschließend noch einmal für das gelungene Treffen bei Herrn Dr. Eichfeld, Frau Dr. Nöding und Dr. Förster. Ein wirklich hervorragendes Vereinstreffen endete offiziell dann gegen 15.50 Uhr, Gespräche wurden weit nach 17 Uhr geführt. Bleibt alle bis zum nbächsten Treffen gesund.
Ihr/Euer
Manfred Götze

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