Vereinstreffen vom 19.10.2013

Nach der Begrüßung des Prof.Dr.med.Jungehülsing -Chefarzt HNO des Klinikum Ernst von Bergmann (EvB-Klinikum) – in Potsdam, ergriff zunächt der Vorsitzende unseres Vereins Dr.Jens Kukla kurz das Wort, um auch Organisatorisches zum Besten zu geben. Gleich im Anschluß begann eben der Vortrag des Prof.Dr.med.Jungehülsing zum Thema Diagnostik und Therapie von HNO-Tumoren. Dieser Vortrag richtete sich auch an die in Vielzahl erschienen, praktizierenden brandenburgischen HNO-Ärztinnen und Ärzte, und war nur so gespickt von med..Fachausdrücken und Folien in engl. und latein.Sprache. Eher ungeeignet für Nichtmediziner. In wenigen Teilen jedoch konnten auch diesem Beitrag neuste Erkenntnisse und Behandlungsziele entnommen werden. Im Anschluß daran folgte in enger Zusammenarbeit mit der HNO und Strahlentherapie arbeitende Dr.Dr. Sinicovic -Oberarzt für Mund-Kiefer und Gesichtschirurgie des EvB-Klinikum. Ebenfalls mit PowerPoint unterstützt erklärte er die Besonderheiten des Kieferknochen bei onkologischen Kranheitsbildern. Dieses war ebenfalls sehr fachspezifisch und mit Bildern versehen, die nicht gerade appetitanregend zu verdauen waren. Nichts desto trotz mußte man gerade auch hier feststellen, das es eine enge und gute Zusammenarbeit aller Mediziner im EvB-Klinikum gibt, und dieses med.Feld zum Teil als „Kunst“ zu bezeichnen ist. Auch hier gab es bereits während des Vortrages die Bitte und den Hinweis des Referenten, sofort bei aufkommenden Fragen diese sofort zu stellen. Dieses wurde dann auch im Plenum wahrgenommen. Nicht nur von med.Personal, auch erfreulicher Weise von Mitgliedern unseres Vereines oder Familienangehörigen. Danach gabe es dann eine dringend notwendige Pause von 15 Minuten. Im Anschluß daran folgte im Rahmen der Tumorvorsorge dann als nächster Referent Dr.med.Schütz Ltd.Oberarzt für Strahlenheilkunde des EvB-Klinikum. Wegen der bereits weit fortgeschrittenen Zeit, beschränkte sich Dr.Dr.Schütz in seinem ebenfalls durch PowerPoint unterstützten Vortrag auf wesentliche Punkte guter Zusammenarbeit zwischen allen med.Abteilungen des EvB-Klinikum, da die Strahlentherapie alles abdecken muß. Es war schon sehr eindrucksvoll, wie einfühlsam in der Strahlentherapie versucht wird, so weitesgehend als möglich unangenehme Nebenwirkungen zu minimieren. Dazu gehören auch Fachvorträge im Ausland (z.B.: USA). Auch hier war es jederzeit möglich während des Vortrages, Fragen stellen zu können. Als vorletzter Referent folgte dann Dr.med.Burg von der HNO des EvB-Klinikum. Dieser berichtete dann von den Tumorsprechstunden im Klinikum, die sich von anderen darin unterscheiden, das im EvB-Klinikum ausnahmslos bei jedem Patienten eine Sonographie gemacht wird. Das zumindest ist nicht in allen HNO-Kliniken Standard, aber aus Sicht eines Betroffenen doch sehr wünschenswert. Ich werde das jedenfalls in meiner nächsten HNO-Tumorsprechstunde mal ansprechen und hoffen, auf offene „Ohren“ zu stoßen! Dieser Beitrag war kurz, knapp, präzise aber nicht minder interessant– ganz im Gegenteil. Zu guter Letzt trat dann Herr Brüggemann von der Hilfsmittel-Fahl aus Berlin ans Mikrofon, um neues zum Kanülmanagment zu berichten. Auch Herr B. unterstützte sehr ansehnlich und zum Teil auch zum „Schmunzeln“ seinen Beitrag mit einer sehr guten PowerPoint Präsentation. Diesem, als auch dem zuvor gehaltenen Beiitrag, habe ich am ehesten als Betroffener folgen und verstehen können. Somit endete der Teil des Seminares am EvB-Klinikum mit gut halbstündiger Überziehung gegen kurz vor 13 Uhr. Dr.Kukla bedankte sich noch einmal recht herzlich bei allen Referenten für deren Beiträge, lud zum Mittagessen um die Ecke in der Kantine ein. Ferner verabschiedete er sich von denen, die im Anschluß an das Mittagessen der geplanten Dampferfahrt nicht folgen können, und bat die mitfahrenden Mitglieder des Vereines, deren Angehörige und Gäste, pünktlich am Anleger des Schiffes zu erscheinen. Diesem Aufruf folgten dann 40 Personen, um bei herrlichen Wetter (oben war es aber sehr, sehr windig) 90 Minuten von Potsdam bis hinter der Glienicker Brücke, bei Kaffee und Pflaumenkuchen ein wenig die anstrengenden Stunden mit tollem Ausblick(en) ausklingen zu lassen. Pünktlich und wohlbehalten landeten wir dann wieder um 17.30 Uhr am Anleger, verabschiedeten uns, um dann die Heimfahrt anzutreten.. Faszit des Tages: Zum Teil waren die Beiträge nur für Mediziner zu verstehen, andere besser für uns als Betroffene nachvollziehbar verständlich. Dem Vorstand ist es wieder einmal gelungen, einen interessanten Tag für Vereinsmitglieder zu organisieren, da ja an solchen Tagen nicht nur unsere „Krankheit“ im Vordergrund steht, sondern auch dem gegenseitigen Wiedersehen und Austausch von ganz persönlichen Fragen und Antworten dient. Danke dafür an Dr.Kukla und seinen Mitstreiterinnen und Mitstreiter
Ihr/Euer
Manfred Götze

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