Vereinstreffen am 22.11.2014 Carité Mitte

Für viele der Besucher und Vereinsmitglieder dieser in Kooperation unseres Vereines und der Charité war schon das Auffinden des Veranstaltungsraumes nicht ganz einfach. Kam man über den Haupteingang (Fahrstuhl) fehlte es an einer ausreichenden Beschilderung/Hinweis(en) wo es entlang geht. Betrat man das Gebäude von der rückwärtigen Seite, mußte ein jeder gut zu Fuß sein, bis in die 3 Etage ds Hörsaal der Veranstaltung zu gelangen. Mit viertelstündiger Verspätung eröffnete dann Herr Dr. Dommerich das Thema -Neues zur Diagnose und Theraphie von Rezidivtumoren im Kopf-Hals-Bereich. Unser Ehrenvorsitzender Dr.Jens Kukla übernahm die begüßenden Worte im Namen des Vereines, die auch sehr gut angekommen zu sein schienen, nicht zuletzt auch bei unserem neuen Vorsitzenden Michael Ley. Da dieses Thema für viele Vereinsmitglieder wie ein Damokles Schwert über uns schwebt, war der Zuspruch vielleicht nicht ganz so groß. Insoweit erklärt sich vielleicht der höhere Anteil der Teilnehmerinnen und Teilnehmern von HNO-Ärztinnen und Ärzten, Logopädinnen und Logopädin. Eine Kombination zu finden, die Beiträge sowohl Laien als auch Fachpublikum gleichermaßen verständlich und interessant darzustellen, war die große Herausforderung aller Referenten. Im Fazit bleibt festzustellen, das es ganz gut gelungen ist. So sprang ebenfalls stellvertretend für den abwesenden Prof.Dr.W.Brenner, Herr Dr.med. Jan-Holger Rothe ein. Herr Dr. Rothe hat jedoch zum Thema die Rolle des PET-CT in der Rezidivdiagnostik sehr fachspezifisch vorgetragen, so das im Anschluß daran auch nur fachspezifisch nachgefragt wurde. Meine Befürchtung, vielleicht auch anderer, wenn das so weiter geht, dann verstehst du gar nichts mehr, zerschlugen sich bei den Vorträgen aller nachfolgenden Rednerinnen und Redner. Zu jedem Beitrag wurden gleichermaßen aus dem Fachpublikum aber auch Vereinsmitgliedern Fragen gestellt und auch entsprechend beantwortet. Von daher in der Reihenfolge der Beiträge Herrn Dr. Dommerich, Frau Dr.C.Stromberger, Herrn Prof.Dr.U.Keilholz – alle aus der Charité-als auch am Schluß Herr PD Dr.R.Seidl vom Unfallkrankenhaus Berlin besten Dank. Letzterer hat in seiner „Rheinischen Art“ noch einmal sehr anschaulich und verständlich auf die Rolle aller hingewiesen, wir sind die Guten ohne gutes zu produzieren. Insoweit habe ich für mich erkennen können, das in erster Linie der vom Rezidiv „heimgesuchte“ Patient die Hauptrolle spielt. Er bestimmt letztendlich , wie es weiter gehen soll. Unterstützt wird er dabei von Ärztinnen und Ärzten, sowohl außer klinisch -durch die niedergelassenen HNO-Praxen, den Kliniken, Logopädinnen und Logopäden- um seine Entscheidung im Wissen aller Schwierigkeiten für das Leben danach treffen zu können, und das mit allem Respekt. Insoweit war dieses Treffen wieder einmal ein Meilenstein für unseren Verein, im Falle eines Falles, Mitgliedern und Familienangehörigen beratend zur Seite stehen zu können, wenn dieser Fall -hoffentlich nie- eintrifft. Es gibt weiterhin viel zu tun, obwohl sich schon auf den Wegen der Diagnostik und anschließenden Behandlung(en) vieles, sehr viel Gutes getan und verändert hat. Schließlich fasste dann (fast) pünktlich um 14.15 Uhr Herr Dr.Dommerich den Tag mit Dank an alle Rednerinnen und Redner positiv zusammen und deutete dabei an, nicht zum letzten Mal, die vertrauensvolle, gute Zusammenarbeit mit unserem Verein zu suchen bzw. zu unterstützen. Diesen Dank können wir mit guten Wissen und Gewissen, uneingeschränkt zurück geben, und freuen uns auf ein gesundes Wiedersehen. In diesem Sinn: „….machet weiterhin jut Ihr Leute!!!….“
MfG
Ihr/Euer Manfred Götze
Schatzmeister

 

Fotos vom Symposium von Lothar Adler

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