Vereinstreffen 2009

Am 08. Juli 2009

Thema: Neue medikamentöse Therapien bei Halstumoren

Es ging dem Referenten nicht nur um die klassische Chemotherapie sondern auch um neue Ansätze bei der Bekämpfung des Krebses mit Medikamenten. Interessante Wissensvermittlung über folgende Fragen: Wie wird eine klinische Studie aufgebaut, welche Phasen gibt es und was beinhalten sie.

Wir bekamen Einblicke in die aktuellen Phase III Studien für kombinierte Krebstherapien, z.B. Chemotherapie + Antikörper und Bestrahlung + Chemo. Die enormen Fortschritte in der Hals-Kopf-Tumorbehandlung lassen für die Zukunft hoffen.

Besondere Aufmerksamkeit widmete der Referent dem Comprehensive-Center an der Charité.

Hier noch die Anmeldeseite für Interessenten am Charité Comprehensive Cancer Center (CCCC):
http://cccc.charite.de/angebote/
Dort finden Sie alle Kontaktdaten und ein Online-Kontaktformular auf der rechten Seite.

Referent: Prof. Dr. med. U. Keilholz, ltd. Oberarzt der Medizinischen Klinik III, Hämatologie und Onkologie
Ort: Campus Benjamin Franklin der Charité Berlin

Am 18. Mai 2009
Thema: Hilfsmittelversorgung – neue gesetzliche Regelungen und neue Produkte bei med. Hilfsmitteln
Referenten der Hilfsmittelfirmen: Heimomed, Servona, MPV und Fahl
Ort: Charité Campus Virchow, Verwaltungsgebäude, Konferenzraum

Nach einer Einleitrung des Vorsitzenden des Vereins, Dr. Kukla, erläuterte Herr Schiplage von der Fa. Servona auf sehr plastische Art die rasanten Veränderungen in den Bestimmungen der Hilfsmittelversorgung.
Sehr anschaulich machte er den Zuhörern klar, wie komplex und teilweise auch verworren die Zusammenarbeit zwischen den Kassen und Hilfsmittelfirmen auf der einen Seite und uns Patienten auf der anderen Seite durch die Gesundheitsreform(en) geworden ist.

Die Vertreter der Firmen Fahl und Heimomed bestätigten die schnellen Änderungen in dser Handhabung der einzelnen Krankenkassen.

In diesem Zusammenhang bitten der Vorstand des Vereins alle Mitglieder und Betroffene ihre Erfahrungen mitzuteilen bzw. zu mailen: jensuwekukla@arcor.de

14. April 2009
Mitgliederversammlung gem. Satzung
Ort: Charité Campus Virchow, Verwaltungsgebäude

Der Verein führte satzungsgemäß und ordnungsgemäß die ordentliche Mitgliederversammlung durch.
Der Vorsitzende hielt einen ausführlichen Rechenschaftsbericht und erläuterte die Vorhaben des Vereins in der Zukunft.
In der sich anschließenden Abstimmung wurde der Bericht einstimmig angenommen und der Vorstand entlastet.

Darauf folgte die erste Vorführung des neuen Vereins-Videos in einer Rohfassung.
Der Medienbeauftragte versprach, die leider noch zahlreichen Fehler in der nächsten Fassung zu beseitigen.
Auch die eingegangenen Anregungen werden, soweit möglich, eingearbeitet.

17. März 2009, zum Charité Campus Mitte, Hochaus EG, Seminarraum A
Thema „Probleme und Lösungen bei der Anbahnung und Stabilisierung der Ersatzstimme nach der Therapie von Halskarzinomen“.

Der erfahrene Logopäde Herr Marock bot eine kleine Einführung in das Thema und moderierte die sich anschließende Diskussion. Viele verschiedene Meinungen zu den Problemen der Stimmanbahnung machten klar, dass es keine Ideallösungen gibt, die für jeden Kehlkopfoperierten zutrifft.

Nur durch ständige Übung unter der Fittiche eines Logopäden mit entsprechendem Fachwissen gelingt es, eine „neue Stimme“ zu erlangen. Durch den Erfahrungsaustausch bei den Vereinstreffs können vielfach komplexe Hemmnisse erkannt und beseitigt werden.

Die rege Beteiligung und die teilweise kontroverse Diskussion zeigten die Bedeutung der Ersatzstimme für alle Betroffenen.

 

Am 27. Januar 2009, Thema: „Erschöpfungszustände nach Krebserkrankungen – Fatigue-Syndrom“
Referentin: Frau Prof. Dr. Petra Feyer

Vor dem Vortrag wurden noch einige Änderungen der Vereinssatzung zur Sprache gebracht und darüber abgestimmt.

Mit Unterstützung von interessanten PowerPoint-Folien trug Frau Prof. Feyer in auch für medizinische Laien gut verständlicher Sprache die Problematik des „Fatigue-Syndroms“ vor.

Auch unter den Anwesenden klagten einige Betroffene über Müdigigkeit und Erschöpfung, besonders nach Chemo- und Strahlentherapie, auch noch nach Jahren.
Fragen zur Behandlung sollten mit den behandelnden Ärzten individuell geklärt werden.
Frau Prof. Feyer bot sich an, im Zweifelsfall für eine Beratung zur Verfügung zu stehen.

Schauplatz war das Vivantes-Klinikum Neukölln.

Kaffee, Mineralwasser und Kekse, gesponsort von Seiten der Klinik ließen keine Hunger- oder Durstgefühle aufkommen.

Für weitere Infos wies Frau Prof. Feyer auf die informative baue Broschüre der Deutschen Krebshilfe hin:


PDF-Datei auf den Seiten der Dt. Krebshilfe zum Herunterladen (1,3 MB).

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