Vereinstreffen vom 28.08.2019

Liebe Vereinsmitglieder, Freunde und Förderer des Vereines,
es war schon gestern eine Herausforderung der Einladung unseres Vorsitzenden Michael Ley vom 14.08.2019 gestern bei 32° C zu folgen – da ist es nicht verwunderlich das lediglich 13 Personen erschienen waren. So begrüßte dann um 15.15 Uhr Michael Ley alle Anwesenden, vor allem aber unsere Gastgeberin Frau Große vom Charité Comprehensive Cancer Center (CCCC) – als auch Frau Liesener vom Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen (NAKOS) als Referentin zum Thema. Zunächst stellte sich Frau Große als Ansprechpartner des CCCC für unseren Verein bereits seit 6 Jahren vor. Sie hob die gute Zusammenarbeit mit unserem Vorsitzenden Michael Ley hervor in die nicht zuletzt auch als Leiter des CCCC Prof.Dr. Keilholz sorgt, und das Fach und Kernkompetenz übergreifend auch für Patienten. Frau Große stellte per PowerPoint das Gebäude in dem wir uns mit dem Verein ja bereits des Öfteren getroffen haben einmal vor. Entstanden und gebaut ist dieses Haus 1961 als Geschwulstklinik – um dann nach dem 13.08.1961 durch den Mauerbau unmittelbar durch die Mauer vom Westteil der Stadt getrennt worden zu sein. Wie das Haus zu DDR-Zeiten aussen wie innen aussah wurde uns durch Bilder gezeigt. Im Jahr 2009 – also genau 30 Jahre nach Mauerbau zeigte sie uns ein Bild, in dem der damalige Mauerverlauf zur 30 Jahrfeier mit Lampe an Lampe symbolisch nachgestellt wurde. Nach dieser interessanten Einführung begann dann Frau Liesener mit ihren ebenfalls PowerPoint unterstützten Vortrag. Sie trug vor das im Jahr 2009 die Arbeit von NAKOS begonnen hatte mit dem Ziel, die Selbsthilfegruppenarbeit in Deutschland als Partner für Krankenhäuser, Ärzten und Krankenkassen sozusagen „Salonfähig“ zu machen – am besten mit Abschlüssen von Kooperationsvereinbarungen – da nur diese ggf. bei Wechsel von Leitung und Verantwortung nicht wieder von vorne geregelt oder vereinbart werden müssen. Insoweit ist es NAKOS mittlerweile bundesweit in 40 Kliniken gelungen SH-Gruppen aller Art zusammen zu führen. Dabei unterstützt lediglich NAKOS, schreibt nicht vor oder bestimmt – bestimmen tun die Beteiligten welchen Umfang diese Kooperation haben kann bzw. soll – so z.B.: Informationstafel mit Hinweis auf die in dieser Klinik vorhandenen SH-Vereine; Infostände zur Auslegung von Flyern; Broschüren etc. Ferner soll somit erreicht werden nicht übereinander, sondern miteinander auf Augenhöhe gesprochen wird. An unserem Verein hebt sie die Patientenberatung hervor. Das wünsche sie sich bundesweit vielmehr! Um die Dimension erkennen zu können sollte gewusst werden, dass 3-5 Millionen Patienten_innen/Betroffene in rd. 100.000 Tsd. SH-Gruppen organisiert sind – insoweit ist es Ziel der NAKOS so viel als möglich Stellen in Krankenhäuser für Selbsthilfegruppen – sog.Selbsthilfegruppenbeauftragte zu installieren – weil die Arbeit für Ärzte; Sozialdienste; Patienten_innen; Angehörige etc. wesentlich einfacher wird – und zwar im Vorfeld bzw. ab Aufnahme im Krankenhaus als auch in der Nachsorge – somit also eine win win Situation für alle Beteiligten! Am Ende des Vortrages gab es noch rege Nachfragen und Antworten zum Verständnis und Umsetzung der Ziele. Gegen 16.20 Uhr schloss dann Michael Ley dieses Vereinstreffen mit dem Hinweis auf unsere nächste Tagesveranstaltung am 21.09.2019 ab 10.30 Uhr im Ernst von Bergmann Klinikum, Charlottenstr. 72, 14467 Potsdam – Einladungen hierzu ergehen noch auf dem Postweg – die Anwesenden haben Selbige bereits erhalten!
Ihr/Euer Manfred Götze

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.